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Sonntag, 20. Juni 2010

Entsorgt.

Es ist etwas, das sie schon vor einer ganzen Weile hätte tun sollen. Etwas, das sie immer wieder vor sich her geschoben hat. Am Anfang hat sie es einfach nicht über's Herz gebracht. Doch mit der Zeit, mit seinem Verhalten, wurde das Schicksal dieser Dinge immer mehr besiegelt.
Es ist eine Kiste. Eine Kiste gefüllt mit Dingen aus ihrer Vergangenheit. Aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Sie hat für jeden ihrer Ex-Freunde eine solche Kiste, auch wenn es nicht besonders viele sind. Auf dem elterlichen Dachboden stehen zwei. Diese hier hat eine andere Geschichte. Keine Schulliebelei, keine Jugendbeziehung. Etwas, was vielleicht gar nicht hätte passieren dürfen.

Man kann Ereignisse nicht ungeschehen machen. Das weiß sie. Doch man kann mit ihnen abschließen und sie zumindest zum Teil vergessen. Und wenn dazu dieser kitschig-symbolische Schritt notwendig ist, wird sie ihn gehen.

Bisher hat sie die Freunde, die, aus welchen Gründen auch immer, sie auf ihrem Lebensweg nicht mehr weiter begleitet haben, immer in guter Erinnerung behalten. Doch er hat das nicht verdient. Nicht mehr.

Auch wenn sie es war, die Schluss gemacht hat. So war sie zumindest ehrlich. Sein Verhalten war und ist für sie nicht begreiflich. Wird es niemals sein. Doch mit etwas Glück und Geschick muss sie ihn nie wieder sehen. Nie wieder ein Wort mit ihm wechseln. Sich nie wieder seinen gehässigen und hinterhältigen Attacken aussetzen.
Nie wieder an ihn denken.

Sie holt die Kiste unter ihrem Schreibtisch hervor. Tut noch ein paar Dinge hinein, die sie beim Aufräumen entdeckt hat und sieht all das, was von ihrer Beziehung übrig geblieben ist, neben der Erinnerung in ihren Gedanken und ihrem Herzen.
All das Zeug. Sie will es gar nicht weiter angucken. Sie weiß auch so, was sich noch alles in der Kiste befindet.
Kinokarten, die er ihr geschenkt hat. Das Portmonee, dass er ihr auf dem Weihnachtsmarkt gekauft hat. Den Kalender, den sie für ihn gestaltet hat. Die Tasse, die ihr seine Eltern geschenkt haben. Briefe. Das Kuscheltier, das er ihr aus seinem Urlaub mitgebracht hat.

Sie hat noch nie eine dieser Kisten entsorgt. Diese hat es nicht anders verdient. Hat keinen Platz mehr in ihrem Zimmer, ihrem Leben und ihren Gedanken und Erinnerungen verdient.
Es kommt alles weg. In die große schwarze Mülltonne, die auf dem Hof steht.

Sie nimmt die Kiste unter den Arm, den Schlüssel vom Haken und öffnet die Tür zum Flur. Es ist niemand mehr unterwegs. Das Treppenhaus verwaist. Draußen ist es dunkel. Im Hof haben sich vom Regen kleine Pfützen gebildet. Angekommen bei den Mülltonnen öffnet sie die erste. Voll. Die zweite. Voll. In der dritten findet sich noch ein Platz. Sie setzt die Kiste ganz oben auf den Haufen. Sie gehört jetzt dazu. Ist nichts weiter als Müll. Der Abfall des Lebens. So ist das. Das ganze Zeug. Nicht mehr wert als die alte Bananenschale und die benutzten Taschentücher mit denen es sich nun den Platz in der Tonne teilt.

Auf dem Weg zurück in ihr Zimmer fühlt sie sich erleichtert.
Nach sechs Monaten hat sie es endlich geschafft.
Es ist vorbei.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Einschlafen.

Ich glaube, dass sich viele Leute gar keine Gedanken über das Einschlafen an sich machen. Man spricht immer nur vom Schlafengehen. Dass man vor dem eigentlichen schönen, erholsamen Nachtschlaf das Einschlafen kommt, ist nicht so offensichtlich, wie es eigentlich ist.
Zumindest wird nicht viel darüber geredet.

Ich für meinen Teil habe seit Kurzem eine Veränderung bei meinem Einschlafen bemerkt.
Bis vor ungefähr zwei Jahren habe ich mir selbst auch nie großartig Gedanken darüber gemacht. Ich bin ins Bett gegangen und weggeratzt. Das war schön.
Doch irgendwann fing die Abiturphase an. Aber der zwölften Klasse (ja, ich habe mein Abitur erst nach dreizehn Jahren Schule bekommen) wurde es das erste Mal stressig. Jede Note zählte für's Abitur, man musste sich für Prüfungsfächer entscheiden, ohne zu wissen, ob man in einem Jahr noch gut darin ist.
Mit jedem Monat, den man näher an das Ende der Schulzeit und damit die unumgänglichen Prüfungen rückte, wurde man mehr daran erinnert.
Ungefähr um diese Zeit rum begann es, dass ich sehr schlecht oder fast gar nicht einschlafen konnte.

Meine Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen. Jede kleine Anregung nahm mein Gehirn auf und sponn einen Gedankenfaden, der aus etwas Harmlosen eine große Katastrophe machte.
Da ich kein großer Fan von Schlaftabletten bin, musste ich mir irgendwie anders helfen.
Also versuchte ich meine Gedanken abzulenken mit anderen Gedanken.
Meine Rettung quasi waren Hörbücher. Alles mögliche habe ich mir damals angehört, doch am liebsten waren mir immer die Geschichten von TKKG und den Drei ???. Die höre ich heute auch immer noch gern.


Meine ultimative Geheimwaffe für ein ruhiges Einschlafen und guten Schlaf war und ist allerdings mein Freund.
Wenn er da ist, dann kuschel ich mich einfach an ihn und kann ohne Probleme fast sofort einschlafen.
Leider ist das momentan ja nicht allzu häufig der Fall...


Dieses Einschlafmuster hat sich durch meine ganze Abiturzeit gezogen und auch durch den Anfang meines Studiums.
Da liefen dann nebenbei immer irgendwelche Serien. Das erfüllte den gleichen Zweck.

Bis vor Kurzem...

Vor ungefähr eine Woche habe ich mir abends nichts mehr angemacht, weil ich nicht noch mal aus meinem kuscheligen, warmen Bett zum Laptop laufen wollte.
Seitdem schlafe ich jetzt wieder in schönster Ruhe ein. Zwar schleichen sich zwar hier und da noch Gedanken ein, die wieder mutieren wollen, aber das habe ich im Moment noch ganz gut im Griff.
Interessant wird es, wenn in spätestens drei Wochen die Lernphase und die Angst vor den Klausuren wieder beginnt.

Samstag, 12. Juni 2010

Durchblick.

Als ich das letzte Mal zu Hause war, habe ich in meinem Zimmer etwas gesucht und bin dabei in einem Schubfach auf einige meiner alten Brillen gestoßen.
Ich muss seit der dritten Klasse eine Brille tragen, weil ich kurzsichtig bin. Nach der zweijährlichen Untersuchung beim Augenarzt gab es meistens auch eine neue Brille, da meine Augen immer schlechter werden. Da kann ich nichts dafür, das ist einfach so. Ich weiß nicht, ob so etwas vererbar ist, aber wenn, dann hab ich es von meiner Mami. Die ist fast genauso blind wie ich. *lach*
Am Anfang hatte ich noch relativ einfache Brillen, die sich nicht großartig unterschieden haben.
Mit den Jahren, spätestens seit dem Gymnasium hat sich aber ein Trend herausgestellt. Ein Jahr später habe ich dann auch meine Kontaktlinsen bekommen, so dass ich nicht mehr jede Tag mit dem Ding auf der Nase rumrennen muss(te). Ich kann das einfach nicht leiden und seit dem ich das erste Mal Kontaktlinsen getragen habe, wollte ich den uneingeschränkten Sehbereich nicht wieder abgeben. Eine Brille brauch ich aber für abends und Notfälle trotzdem. Da ich sie nun nicht mehr täglich getragen habe, durften die Gestelle auch etwas farbiger sein. Ich mag's ja bunt, aber bei einer Alltagsbrille muss man ja beachten, dass sie zu möglichst vielen Anziehsachen passt.

Ein bisschen gruselig finde ich es schon, wenn ich sehe, was ich teilweise auf der Nase hatte. Meine aktuelle Brille, die ich im letzten Sommer bekommen habe, finde ich allerdings echt toll - es ist die rot-schwarze in der Mitte der beiden Frösche (zu sehen war sie auch bereits auf einem 3Freunde-Bild).

Donnerstag, 10. Juni 2010

Postalisch.

In Zeiten der elektronischen Post, wird der gute, alte Brief immer rarer.
Doch genauso, wie die Flut an Mails wächst, habe ich das Gefühl, dass der oldschool-way of communication an Bedeutung gewinnt.
Waren Briefe früher noch etwas Alltägliches ist es heute eher selten, dass mal ein paar persönliche Worte ihren Weg in den Kasten finden.
Für mich hatten Briefe schon immer eine ganz besondere Faszination an sich. Das gespannte Warten bis man den Briefkasten aufmacht und einen ersehnten Brief vom Brieffreund vorfindet oder die Enttäuschung, dass der Andere noch nicht die Zeit zum Antworten gefunden hat und damit Verbunden die Ungeduld bis zum nächsten Tag, war und ist ein kleiner Lichtblick im stressigen Alltag.
Vor ein paar Jahren hatte ich einige Brieffreunde. Leider haben sich diese Brieffreundschaften im Zuge von Abitur und Umzugsstress nach und nach verloren.

Heute habe ich mich mal wieder hingesetzt und ein paar Worte geschrieben.
Einige werden erwartet und einige unerwartet. Ohne zu wissen, ob die Adresse noch stimmt oder ob ich Antwort erhalten werde. Ich lasse mich überraschen.

Die letzten Stunden waren auf jeden Fall mal etwas anderes und ein kleiner Schwenker raus aus der hektischen Welt des Internets.

Sonntag, 23. Mai 2010

Erinnert.

Bücher.
Ich liebe Bücher.
Ich lese Bücher.
Verliere mich gern in ihren Geschichten. Den verschiedenen Welten, Ereignissen und Charakteren.
Sie bringen mich zum Lachen, zum Nachdenken, zum Weinen, zum Träumen. Machen mich traurig oder fröhlich. Durch sie werde ich gelehrt. Sie öffnen mir Augen, Ohren und Herz. Für Menschen, Beziehungen, Gegebenheiten, Gesellschaften, Kulturen, Natur.

Leider vergesse ich oft schnell wieder, was ich gelesen habe. Manchmal bin ich mir nach einem Jahr nicht mal mehr sicher, ob ich ein bestimmtes Buch schon kenne.
Es gibt nicht viele Bücher, deren Inhalt mir lange im Gedächtnis bleibt. Die mich nachhaltig berühren, so dass ich sie als bemerkenswert in Erinnerung behalte.
Nur einige wenige haben es zu meinen Lieblingen geschafft. Noch weniger habe ich mehr als einmal gelesen.

Ein Buch, dass ich vor einiger Zeit gelesen habe.
Ich habe es verschlungen. Den Schreibstil, die Protagonistin, ihre Geschichte - geliebt.
Irgendwann wollte ich es noch einmal lesen.
Durch einen Zufall befindet es sich seit einiger Zeit in meinem Besitz.

Doch, es hat es nie in meine Studentenbude geschafft.
Es liegt immer noch hier auf meinem Schreibtisch zu Hause.

Ich kann es nicht ansehen, ohne Erinnerungen.

Erinnerungen an zwei Menschen, die beide nicht mehr Teil meines Lebens sind.
Aus verschiedenen Gründen. Gewollt und gewünscht, ungewollt und erzwungen.

Ich kann (und will) gar nicht weiter drüber schreiben oder nachdenken.
Diese Gedanken machen mich traurig. Ich will nicht traurig sein.
Wünschte, dass einiges nicht so gekommen ist, wie es ist.

Das Buch kann eigentlich gar nichts dafür.
Doch es wird nie wieder von mir angefasst werden.
Ich werde es nie wieder in die Hand nehmen und darin lesen.

Demnächst wird es auf dem Dachboden verschwinden.

Eine Depression ist ein fucking event.

Montag, 11. Januar 2010

Mitfahrgelegenheit

Dieses Wochenende bin ich zum ersten Mal mit einer Mitfahrgelegenheit unterwegs gewesen. Ein kleines Himmelfahrtskommando in Anbetracht von Tief Daisy, das sogar uns hier unten im Süden verhältnismäßig viel Schnee und frostige Temperaturen brachte und bringt...

Am Mittwoch bzw. Donnerstag war ich schon ganz hibbelig, als ich bei den Fahrern angerufen habe, um nach einem freien Platz zu fragen und bei beiden eine Zusage bekam. Zum Einen war ich einfach aufgeregt, weil ich noch nicht wirklich eine Ahnung hatte, wie das so läuft und mit wem man da so unterwegs ist und zum Anderen habe ich mich natürlich total gefreut, dass ich so das Wochenende beim Herzbuben verbringen kann.

Am Freitag bin ich dann gegen 16:15 Uhr losgetingelt... naiv wie ich bin, hab ich mich einfach am verabredeten Treffpunkt eingefunden und dank meiner grünen Tasche, wurde ich gleich entdeckt.
Gefahren bin ich mit einem Studenten, der seine Mama und das Auto wieder in die Heimat gebracht hat. Die "Knutschkugel", wie er das Auto (Mercedes A-Klasse) liebevoll nannte, hat dem Wetter getrotzt. Zwar sind wir wegen eben dieser Wetterverhältnisse, sprich Schnee und ganz viel Schnee und damit einer nicht geräumten, rutschigen Fahrbahn, eher langsam voran- und leider auch erst recht spät angekommen, doch ich bin trotzdem froh, dass ich gefahren bin.

Am Sonntag ging's zurück, das Wetter hat sich nicht sonderlich verändert. Aber auch dieser Fahrer war total nett und hatte richtig gut vorgesorgt, falls wir eingeweht werden würden (wie es ja wohl auf der A20 der Fall war?!): Decken, Tee und ein Kanister Benzin waren neben zwei weiteren Mitfahrern mit an Board. Wir sind zwar schneller als am Freitag unterwegs gewesen, haben aber trotzdem knapp zwei Stunden länger für die Strecke gebraucht.

Das Gute - für mich - ist, dass meine "Rückfahrgelegenheit" offenbar die Strecke fast jedes Wochenende fährt, sodass ich schon mal jemanden kenne, mit dem ich fahren könnte und bei dem ich weiß, dass er ordentlich fährt :)

Alles in Allem bin ich sehr positiv überrascht, nach einigen eher weniger guten Geschichten über Mitfahrgelegenheiten, dass bei mir alles so reibungslos verlaufen ist.
Und der Preis ist unschlagbar, denn selbst mit meiner Bahncard50 hätte ich das Doppelte bezahlt.

In zwei Wochen geht's hoffentlich wieder los, dann in Runde zwei.

Sonntag, 3. Januar 2010

"farbe rosa - körperbau kräftig - besondere merkmale: ringelschwanz"



Es ist zwar schon ein, zwei Tage her.
Doch ich möchte kurz von meiner Silvesternacht berichten:
Sie war wunderbar!
Und auf Grund noch unbeschriebener und vorerst verschwiegener Umstände kann ich gar nichts weiter dazu sagen.
Beim Silvesterspaziergang wünschte man und bekam man gewünscht:
"Ein frohes Neues!"

Samstag, 26. Dezember 2009

Festgehalten.

Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich meine Eltern gemeinsam in der Küche hantieren sehe... *lach*

Sie bereiten unser 'Festtagsessen' zu: Gans mit Klößen und Rotkohl.
Tja ja... und seid dem letzten Jahr haben sie sich ausgedacht - inspiriert von der Familientradition eines Freundes - dass sie die Klöße selbst machen.
Da ich da nicht viel helfen kann, renne ich rum und dokumentiere alles mit meiner schicken, neuen Digitalkamera *freu*

Bilder kommen bestimmt später *hihi*

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Let them know it's Christmastime again...


Und wie jedes Jahr sitze ich Weihnachten im Wohnzimmer unseres Hauses und suche eine Kleinigkeit für den Weihnachtsabend raus.
Unsere Tradition ist es, dass jeder etwas Weihnachtliches zum Besten gibt, bevor die liebevoll verpackten Geschenke dran glauben müssen und ein Chaos von Papier und Schleifenband die Wohnung beherrscht.
Mal sehen, was sich da so finden lässt und was meine Eltern so gefunden haben *hihi*


Aber nun noch zu etwas Anderem...
Als ich heute Morgen zum Frühstück in die Küche gekommen bin, hat meine Mami mir einen Brief hingelegt. Ich hab mich natürlich erstmal gewundert... ohne Absender, an die Adresse in der Heimat? ... und dann gefreut: meine erste, ganz für mich alleinige, höchst privat-persönliche Weihnachtskarte! Nicht nur, dass das Motiv toll ist, diese Weihnachtsmänner sind echt putzig *lach*, nein auch der Inhalt ist nicht das übliche - ich nenn es mal - "Weihnachtsgeschwafel".

Vielen Dank lieber Freund für die gelungene Überraschung und (Weihnachts-) Freude, die du mir mit dieser Post bereitet hast!

In diesem Sinne,
Frohe Weihnachten!

Sonntag, 20. Dezember 2009

Der 4. Advent!

Mir ist eben mit Erstaunen aufgefallen, dass der vierte Advent ist.
Voll krass... irgendwie war mir heute mal gar nicht nach Weihnachten.

Ich war total fleißig. Hab mein chaotisches Zimmer aufgeräumt und geschlagene vier Mal die Waschmaschine angemacht. *wow*
Jetzt sieht's jedenfalls wieder ordentlich aus. Bereit für die letzten Beutel mit meinem Zeugs, die ich dann morgen abhole. Da werd ich dann auch anfangen, meine ganzen viiielen tollen Weihnachtsgeschenke einzupacken *hihi*
Am Dienstag spätestens muss ich dann noch mal etwas besorgen, für meine Großeltern und mal sehen, was ich noch so finde.

Heute hat es wieder schneegestöbert :)
Das war echt toll!
Naja, ich musste ja auch nicht raus *lach*

Jedenfalls, fröhlichen 4. Advent!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Weihnachtsmarkt.

Es weihnachtet sehr.



Meine bessere Hälfte und ich waren gestern auf dem kleinen Weihnachtsmarkt um den Wasserturm rum. Das war wirklich schön!
Für ein kleines Zeitfenster des Tages konnte man in diese kleine kunterbunte Welt abtauchen und alles, was einen im Alltag so nervt, vergessen. Der Weihnachtsmarkt war auch wirklich schön, mit ganz vielen Ständen, die irgendwas interessantes verkauft haben. In der Heimat war ein Weihnachtsmarkt ja mehr Rummel als alles andere.
Und ich hab ein Lebkuchenherz bekommen *thihi*
Das hängt jetzt hier in meinem Zimmer und macht's noch ein bisschen weihnachtlicher.

Samstag, 28. November 2009

Pinball.

Wie eine Flipperkugel sind wir gestern durch die Stadt getingelt. ^-^

Mit Mario Kart auf der N64 bei Sekt und Prosecco ging der Abend früher als geplant los. Es stellte sich heraus, dass The Cat durch langjährige Übung besser als wir anderen war und mit Yoshi immer davon gedüst ist, während Toad - gelenkt durch mein (Un-)Geschick - oft im Wasser, freien Fall oder Lava gelandet ist, aber sich als rollende Bombe im Battle nicht schlecht angestellt hat.

Als dann auch meine "Verbündete" für den Abend eingetroffen ist, konnte es losgehen und wir - The Incredible Five - haben den Weihnachtsmarkt unsicher gemacht - oder er uns. Der Glühweintassen-Express war nicht wirklich schnell, aber letztendlich hat es zu zwei Tassen Glühwein und Gebrannten Mandeln gereicht :)

Der nächste Bumper war Mekkes (weil Ihre Herrlichkeiten die Örtlichkeit aufsuchen mussten, damit man(n) nicht mitten auf der Straße platzt), der uns nach einigen Umwegen ins Enchilada 'geschleudert' hat. Gemein war's schon, dass wir die Tortilla-Chips vor den Getränken bekommen haben, aber wir haben beschlossen, dass das die Masche dort ist, damit der erste Cocktail schnell leer ist. Blöd nur, wenn vier von fünf Leuten diesen bekommen und der letzte (Wer trinkt auch schon Mojitos?) lässt ewig auf sich warten. Doch was lange währt wird endlich gut, nach diesem Prinzip kam dann das Gesöff mit ganz viel Grünzeug (genannt Minze) und Limetten, die sich als Champignons getarnt haben. Prost!
Mojito-Man musste dann leider schon recht früh aufbrechen, um seinen letzten Zug zu erreichen. Ob er heil zu Haus angekommen ist, werd ich dann hoffentlich am Montag sehen und erfahren.

Das Enchiladas hat uns gegen 0100 rausgekickert und wir haben die Verbündete zur Bahn gebracht, bevor es in die letzte Runde Mario Kart ging. Yoshi the Cat war leider immer noch so gut, aber hat uns eine Revanche versprochen!

Um 0415 hab ich die Jungs dann rausgeschmissen mit der Hoffnung auf ein bisschen Schlaf, die heute morgen um 10 Uhr jäh von einem Anruf meiner Oma ermordet wurde. Jetzt sitze ich hier, zum Frühstück gab's Tassenpudding aus der Schüssel und eine Clementine, Demotivation macht sich breit (gibt's das Wort überhaupt?).

Aber es hilft alles nichts... "Tequila saufende Priester", tanzende Mathematik und dreckige Wäsche warten auf ihre Bearbeitung ;)

Fazit?
Ein schöner Abend, der auf eine Wiederholung wartet.

Montag, 16. November 2009

Kontrastprogramm

Gestern Abend Kultur konsumiert.
Auf der Lichtmeile.
Literatur an ungewöhnlichen Orten

Sehnsüchte Haruki Murakamis im Kellergebäude gegen Edgar Allan Poes "Der schwarze Kater" in der Lutherkirche.

Sonntag, 15. November 2009

Ein Ausflug zum Wein...


Naja, Weintrauben hingen leider nicht mehr und auch die Weinfeste sind schon vorüber, aber trotzdem war der Ausflug zum Hambacher Schloss gestern sehr schön. Wir haben ganz mutig den Berg erklommen und uns dann in der Ausstellung zum Hambacher Fest gebildet. Ich hab weniger gelesen und mehr die Aktionen für die Kinder ausprobiert, gestempelt und ein bisschen gebastelt. *thihi*
Meinen anderen Spieltrieb das Fotografieren habe ich auch ausgelebt und die vermutlich letzten Weinträubchen dabei eingefangen.
Die Wolken zwischen den Bergen und die Häuschen zwischen großen Wein"bergen" hatten landschaftlich vom erhöhten Schloss auch was für's Auge zu bieten.
Ich meinerseits bin begeistert gewesen. :)

Samstag, 7. November 2009

phasenweise.

Endlich, endlich, endlich ist es soweit!
Nachdem ich als erste aus meinem Jahrgang von zu Hause raus bin,
um mit meinem Studium anzufangen, bin ich nun die Letzte,
die tatsächlich in die Uni geht.
Montag, 9. November 2009 - 9 Uhr
Mein Termin, ich bin da: die BA beginnt!

Doch dieser Start der Theoriephase bedeutet auch, dass eine Praxisphase zu Ende geht.
Es war echt toll, eine neue Erfahrung; die ich schon in drei Monaten nicht mehr so empfinden werde, da es 'normal' geworden ist.
Gestern noch hab ich mit den Kollegen im Büro gesessen und abschließend eine echt gute Bewertung für die knapp zwei einhalb Monate bekommen.
Es war toll; vor allem, da das, was ich machen durfte wirklich genutzt wird und nicht für Ablage P wie Papierkorb bestimmt ist. :)

So viel dazu *hihi*

Dienstag, 3. November 2009

Family day.


Oh, ja... das war ein schönes Wochenende! :)

Die (fast) ganze Familie auf einem Haufen,
das war vielleicht was. *lach*

Kulturprogramm am Samstag in den Gärten der Welt,
sowie ein wenig Tourismustour am Sonntag.

Kalt war's da oben.
Die Kühe waren wahrscheinlich auf den Gleisen festgefroren, deswegen hat's 20 Minuten gebraucht, bis wir weiterfahren konnten.

Sind gestern also mit insgesamt 30 Minuten Verspätung und zwei vollen Koffern wieder angekommen.
Mami hat so viel Zeugs gekauft, was wir alles mitnehmen sollten. Jetzt ist der Kühlschrank bzw. der Süßigkeitenschrank wieder gut gefüllt. *thihi*

Nächster Termin: Weihnachten!

Freitag, 23. Oktober 2009

Leuchtend.

Schau, da ist ein Riesenrad!
Entdeckt auf dem Messplatz... wundervoll bei Nacht.
Lichter in der Dunkelheit.

Auf dem Rückweg vom Massage-Kurs noch eine Runde in die dunkle Höhe gebraust.

Ein toller Freitagabend! :)

Montag, 28. September 2009

Sonne, Slush und Riesenrad.


Das war ein tolles Wochenende!

Ich weiß gar nicht, was ich noch dazu schreiben soll.
Das sagt eigentlich alles... ein tolles Wochenende.

Samstag
Ausgeschlafen. Einmal ohne Wecker aufstehen ist eine tolle Sache ... und dann ein Bummel durch die Innenstadt.
Wir waren zwar auf dem Herbstmarkt, aber wirklich herbstlich ist es noch nicht.
Sonnenschein und wolkenloser Himmel ließen uns sogar ohne Jacken flanieren.
Mir wurde ein echt cooler Secondhand-Laden gezeigt - für CDs, DVDs, Schallplatten und allem drumherum. Tolles Ding!
Am Abend einmal 'Kultur' im Kino... Inglourious Basterds.
Ein sehr schöner Abend!

Sonntag
Richtig ausschlafen. Oder besser: einfach nur im Bett gelegen. Irgendwann gefrühstückt - auch im Bett, versteht sich.
Und dann schon wieder unterwegs:
Volksfest - Riesenrad: Wuhaa!
Abends wurde gekocht: Hähnchenbrustfilet mit Mozarella und Kartoffelspalten mit Cocktailtomaten. Fast Gourmet-verdächtig!