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Mittwoch, 18. August 2010

Nichts zu sagen.

Ein komisches Gefühl. Es breitet sich aus. Ganz langsam nur. Und jetzt, wo ich es fühle, ist es fast schon zu spät. Zu spät bemerke ich, dass etwas ist. Irgendetwas ist da in mir. Ein Gefühl, ein Gedanke, ein Etwas.
Lächeln fällt mir schwer im Moment. Ich fühle mich allein. Auch unter Menschen. Unausgesprochen sind Gedanken. Gelöscht die Sätze aus Mails, SMS, Tweets, Posts. Sie kommen mir sinnlos vor. Sinnlos, leer, nichts sagend. So wie ich. Sinnlos, leer, nichts sagend. Sumpf, stupide, dumm. Früher dachte ich mal, ich wäre gut. Heute - höchstens Mittelmaß. 
Wo bin ich geblieben? Was ist aus mir geworden?
Nicht mehr ich, die mich dort morgens im Spiegel ansieht. Nicht mehr ich, die mit den Kollegen scherzt. Aufgesetzt, unecht, unglaubwürdig. Ich, die versucht ihr Leben so koordinieren. Die verzweifelt versucht in ihr Innerstes zu blicken. Ihr Innerstes, das schon vor so vielen Jahren verloren gegangen ist. Das schon vor so vielen Jahren mal auf die Couch hätte gehört. Das, was kaum einer kennt. Der, dem ich vertraute, verloren. Verloren geglaubt. Ruf ihn an. Schreibe ihm. Sage ich mir. Keine Zeit. Keine Worte. Ich muss schlafen. Ich muss zur Arbeit. Ich muss. Muss, muss, muss.
Kann nicht. Will nicht.
Will nur weg. Weg, weg, weg. Wieder ich sein.
Einfach ich.
Doch wer bin ich eigentlich?

Sonntag, 25. Juli 2010

Déjà-vu.

So etwas krankes, echt....

Eigentlich wollte ich schon längst im Bett sein. Doch ich hatte grad so ein krasses Déjà-vu. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass mir das noch nicht passiert ist. Meistens habe ich das, wo ich denke, dass es mir schon mal passiert ist, geträumt. Das war dann wieder einer der Träume, der so verdammt realistisch ist, dass ich selbst kurz nach dem Aufwachen nicht bemerke, dass das nicht real war und es mich noch den ganzen Tag beschäftigt.
Gefühle. Gedanken. Gesagtes. Geschriebenes.
Verzwickte Situationen. Ohne zu wissen, was ich sagen oder tun kann.
Damit alles besser wird. Wieder gut. Einfach in Ordnung.
Ein gerades Weltbild oder zumindest ein schiefes, mit dem man leben kann.

Das war grad wieder so eine Situation.
Es fühlt sich so komisch an.
Was soll ich tun?

Dienstag, 6. Juli 2010

Anpieksen.

Bloß nicht! Kein Wort! Nicht mal angucken sollte man mich im Moment.
Ich bin so was von geladen.
Gründe habe ich viele und eigentlich keinen.
Kommt drauf an, ob ich mich noch für meine Umwelt und mein Leben interessiere oder als lebloser Klotz daher renne.
Ich will nicht mehr. Geht alle weg.
Wenn's gleich peng macht, dann hab ich mich aufgelöst. Bin implodiert, oder so.
Tschüss, Welt. Geh doch zu Hause. Du kannst mich mal.

Sonntag, 20. Juni 2010

Entsorgt.

Es ist etwas, das sie schon vor einer ganzen Weile hätte tun sollen. Etwas, das sie immer wieder vor sich her geschoben hat. Am Anfang hat sie es einfach nicht über's Herz gebracht. Doch mit der Zeit, mit seinem Verhalten, wurde das Schicksal dieser Dinge immer mehr besiegelt.
Es ist eine Kiste. Eine Kiste gefüllt mit Dingen aus ihrer Vergangenheit. Aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Sie hat für jeden ihrer Ex-Freunde eine solche Kiste, auch wenn es nicht besonders viele sind. Auf dem elterlichen Dachboden stehen zwei. Diese hier hat eine andere Geschichte. Keine Schulliebelei, keine Jugendbeziehung. Etwas, was vielleicht gar nicht hätte passieren dürfen.

Man kann Ereignisse nicht ungeschehen machen. Das weiß sie. Doch man kann mit ihnen abschließen und sie zumindest zum Teil vergessen. Und wenn dazu dieser kitschig-symbolische Schritt notwendig ist, wird sie ihn gehen.

Bisher hat sie die Freunde, die, aus welchen Gründen auch immer, sie auf ihrem Lebensweg nicht mehr weiter begleitet haben, immer in guter Erinnerung behalten. Doch er hat das nicht verdient. Nicht mehr.

Auch wenn sie es war, die Schluss gemacht hat. So war sie zumindest ehrlich. Sein Verhalten war und ist für sie nicht begreiflich. Wird es niemals sein. Doch mit etwas Glück und Geschick muss sie ihn nie wieder sehen. Nie wieder ein Wort mit ihm wechseln. Sich nie wieder seinen gehässigen und hinterhältigen Attacken aussetzen.
Nie wieder an ihn denken.

Sie holt die Kiste unter ihrem Schreibtisch hervor. Tut noch ein paar Dinge hinein, die sie beim Aufräumen entdeckt hat und sieht all das, was von ihrer Beziehung übrig geblieben ist, neben der Erinnerung in ihren Gedanken und ihrem Herzen.
All das Zeug. Sie will es gar nicht weiter angucken. Sie weiß auch so, was sich noch alles in der Kiste befindet.
Kinokarten, die er ihr geschenkt hat. Das Portmonee, dass er ihr auf dem Weihnachtsmarkt gekauft hat. Den Kalender, den sie für ihn gestaltet hat. Die Tasse, die ihr seine Eltern geschenkt haben. Briefe. Das Kuscheltier, das er ihr aus seinem Urlaub mitgebracht hat.

Sie hat noch nie eine dieser Kisten entsorgt. Diese hat es nicht anders verdient. Hat keinen Platz mehr in ihrem Zimmer, ihrem Leben und ihren Gedanken und Erinnerungen verdient.
Es kommt alles weg. In die große schwarze Mülltonne, die auf dem Hof steht.

Sie nimmt die Kiste unter den Arm, den Schlüssel vom Haken und öffnet die Tür zum Flur. Es ist niemand mehr unterwegs. Das Treppenhaus verwaist. Draußen ist es dunkel. Im Hof haben sich vom Regen kleine Pfützen gebildet. Angekommen bei den Mülltonnen öffnet sie die erste. Voll. Die zweite. Voll. In der dritten findet sich noch ein Platz. Sie setzt die Kiste ganz oben auf den Haufen. Sie gehört jetzt dazu. Ist nichts weiter als Müll. Der Abfall des Lebens. So ist das. Das ganze Zeug. Nicht mehr wert als die alte Bananenschale und die benutzten Taschentücher mit denen es sich nun den Platz in der Tonne teilt.

Auf dem Weg zurück in ihr Zimmer fühlt sie sich erleichtert.
Nach sechs Monaten hat sie es endlich geschafft.
Es ist vorbei.

Dienstag, 8. Juni 2010

Mauskunstwerke.

Auf eine nette kleine Spielerei hat mich heute Abend ein Kommilitone aufmerksam gemacht.
Eine Applikation, die sich IOGraph nennt und hier zu Hause ist: iographica.com
IOGraph ist ein kleines Mouse-Tracking-Tool, das die Wege der Maus und ihre Verweilpunkte sowie Klicks festhält.
Ich habe es dann einfach mal laufen lassen während ich die AlgoDat-Übungen programmiert und nebenbei gechattet habe.

Nach drei Stunden ist das dabei herausgekommen:


Interessant, oder? *hihi*

Gleicher Zeitraum, das Bild bei meinem Kommilitonen:


Find ich ja noch lustiger. Er hat sich sehr über die Kreise bei meinem Bild amüsiert. Seines ist ja eher chaotisch. Man mag spekulieren woran es lag.

Soweit ich gesehen habe, ist das Ganze plattformunabhängig.
Mag noch jemand mal was erschaffen?

Samstag, 8. Mai 2010

Freitag, 7. Mai 2010

<Ohne Titel>


Ich habe nicht wirklich Worte für das, was bei mir im Moment los ist.
Ich mache mir viele Gedanken über verschiedene Sachen.
Dinge, die mich aufregen, traurig oder nachdenklih machen.
Zuletzt kann ich das alles nicht in Worte fassen.
Ich kann und will mir nicht mehr als ohnehin schon den Kopf darüber zerbrechen.
Das kann ich im Moment einfach nicht gebrauchen.
Also mache ich weiter. So, wie ich schon viele Tage zugebracht habe.
Ich tu so, als ob alles in Ordnung ist. Lächle freundlich, nicke und verstecke mich hinter meiner Maske.
Doch gut geht es mir nicht.

Donnerstag, 6. Mai 2010

scrawling #060510

something i wont couch.

'i just asked you to listen'

Mittwoch, 21. April 2010

Brachland.

Ich hab das Gefühl, brach zu liegen.
In den letzten beiden Tagen war ich sowas von unproduktiv, unmotiviert und antriebslos.
Was ist denn los?

Ich komme üüüberhaupt nicht aus dem Knick, kann mich nicht dazu motivieren mal einen Gedanken oder eine Arbeit richtig zu Ende zu führen.

Ich hab einige Ideen für Posts, schreibe sie aber nicht.

Mein Zimmer sieht aus wie ein Schlachtfeld, aufräumen tu ich trotzdem nicht.

Ich will dies und jenes tun und bleibe letztendlich doch irgendwie hängen und gehe schlafen.

Zum frühen Aufstehen kann ich mich auch nur noch selten bewegen, der Wecker ist schnell neu gestellt.

Das ist echt nervig!

Gerade jetzt zum Ende der Praxisphase, wo noch mal einiges abgeschlossen werden muss.

Und zu guter Letzt:
Ich vermisse meinen Freund wie wahnsinnig!
Auch, wenn ich nicht immer daran denke oder es zugeben will, er fehlt mir einfach unheimlich.


So.
Genug geheult?
Kann's jetzt endlich weiter gehen?
Warum gibt es kein Skip im Leben, kein Mute für die Gedanken oder einfach Einfachheit?
Ist das denn zu viel verlangt?

Sonntag, 11. April 2010

Yeah, it's poor. But that's how I am.

Sometimes I'm thinking... I wonder why some things happened as they did.
I wish I could have my own Lane Kim, Lucas Scott, Dan Humphrey or how else all these friends are called in the series I keep watching all the time.
In fact, I had such kind of a friend.
One time I screwed it up by myself. One time it just faded away like so much other things in life.
But that wasn't really how I imagine a best friend. It nearly was, but at last it didn't worked out.
Well, there was one other person. One with whom I could be me all the time, without hiding. One who was always there for me, whatever was going on in my life. I talked to him and he understand, cause he knew every bit of me, every secret, everything.
It's not that I have nobody I can talk to. Anyway sometimes I need someone other than my boyfriend.
And this someone was him.
But as always when a girl and a boy use to be good friends. One of them is crashin' it.
Sometimes I wish that I didn't broke up our friendship, I wish we could've gotten over that.
We didn't and we won't.
So, I keep searching... maybe one day I'll find another one that's like him.

I miss u, Jake.

Sonntag, 14. März 2010

Die härteste Währung unserer Zeit: Aufmerksamkeit.

Ich bin gerade dabei die neue NEON zu lesen und schon, als ich sie gestern aus dem Briefkasten holte, hat mich eine Zeile auf dem Titelblatt von denen, die einige Artikel ankündigen, aufmerksam gemacht:
Wir Facebook-Schauspieler Wie die Selbstdarstellung im Internet auf unseren Charakter abfärbt
Der Artikel ist gut. Wirklich. Man erkennt sich selbst wieder.
Und man denkt nach...
Ich kann sagen und das nicht ohne etwas Stolz, dass ich nie auf facebook angemeldet war und mich hoffentlich auch nicht anmelden werde.
myspace war damals bei uns total angesagt. Irgendwann hat es mich gelangweilt. Ich bin dem überdrüssig geworden. Ständig irgendwelche intelligenten Statusnachrichten zu schreiben, andere zu lesen und mir 'nen Kopf zu machen.
Und dann habe ich mich einfach abgemeldet. Wer was von mir wissen will, kann mir ne richtige Mail schreiben und nicht so eine dahingepfuschte Message.
Was hat man davon, sich im Social Network so zu präsentieren, wie man doch eigentlich gar nicht wirklich ist. Oh, doch... natürlich ist man so! Aber überlegt man nicht trotzdem, was andere denken, wenn man dieses oder jenes tut?
Es ist mit egal... als ich angefangen habe zu studieren, habe ich mich bei StudiVZ angemeldet und bin irgendwelchen Gruppen beigetreten, doch wirklich wichtig finde ich es nicht mehr.

Die Selbstdarstellung... Identität 2.0 heißt es im NEON-Artikel.

Und was ist das hier? Mein Blog? Naja, klar... nichts anderes als Selbstdarstellung. Aber hier bin ich wie ich nun mal bin und schreibe, was mir in den Kopf kommt. Es ist mir egal, was andere darüber denken. Sollen sie doch.
Meine Müllhalde ☺

Samstag, 30. Januar 2010

Unverständlich.

Was habe ich eigentlich an mir?
hm, Hm, HM, HMMM???
Jeder verdammte Trottel mit dem ich privat ein bisschen mehr zu tun habe, scheint irgendwann irgendwelche Gefühle für mich zu entwickeln, die er nicht haben sollte.

Ich bin in einer sehr glücklichen Beziehung und brauche keinen festen Freund!
Ich hätt' gern mal jemanden zum Reden, bei dem ich nicht denken muss, dass...

f*#%.

Montag, 18. Januar 2010

"Die Person."

Damit war wohl ich gemeint.
Naja, ... jedenfalls.
Ist sich diese Person keiner Schuld bewusst.
Zumindest nicht, in der angesprochenen Angelegenheit.
Was soll ich sagen?
Zu dieser Mail hätte ich gesagt, Frauen sind ungerecht.
Heute Nachmittag sagte ich, Männer sind blöd.
Doch wenn man's mal im Detail betrachtet, kann man was anderes ableiten:

Ex-Freunde / Ex-Freundinnen sind blöd und ungerecht.

Punkt, Punkt, Komma, Strich und fertig ist das Mondgesicht.

Freitag, 18. Dezember 2009

Wie man eine Person systematisch aus seinem Leben kickt.

Was ich erlebe und vermute, eine neutrale Zusammenfassung.

1. Lösche sie aus all deinen Freundeslisten.
2. Unfollow und Block ihren Twitter-Account.
3. Gehe sicher, dass all deine Freunde sie nicht mehr leiden können.
4. Schreibe eine Mail. 
4a. Sage ihr, sie soll "weniger auffällig als Luft" sein.
4b. Versichere ihr, dass all eure gemeinsamen Freunde und Bekannten auf deiner Seite stehen.
4c. Bezeichne sie als naiv, egoistisch und dumm.
4d. Sei zynisch.
4e. Mache deutlich, dass sie dein Leben ruiniert hat.
4f. Erkläre, dass sie Schuld hat, falls du dich umbringst.
4g. Wünsch ihr Unglück.
4h. Sage 'Leb wohl'
5. Lösche alle ihre Kontaktdaten von deinem iPhone und nebenbei alle SMS, die sie dir je geschrieben hat.
6. Lösche euren gemeinsamen Kalender.
7. Lösche alle Fotos, die von euch existieren.
8. Schmeiß alles weg, was dich an sie erinnert.
9. Ach ja, und lösche ihren Blog aus deinen Feeds...