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Montag, 7. Juni 2010

Zeitzonenalarm.

Ein sehr lustiges Gespräch hatte ich vorhin mit einem Kommilitonen.
Ich hatte ihn gefragt, wie spät es sei. Dies hatte den Grund, dass mein Freund mir eine SMS schrieb und meinte, dass ich bestimmt schon nicht mehr zu Hause bin. Heute Abend will ich noch gehen. Allerdings eine Stunde später, als die SMS kam. Verwirrt, ob ich mich in der Zeit geirrt habe, fragte ich also meinen Kommilitonen.

Nett wie er ist, sagt er mir diese natürlich und fragt mich, ob ich keine Uhr hätte.
Nachdem ich ihn über meine oben beschriebene Verwirrung aufklärte, fragte er:

"Im Osten ist doch keine andere Zeitzone, oder?"

Kurz zur Erklärung: Diese ganze Ost-West-Geschichte hat bei uns keinen tieferen Sinn und wird eher zum Rumalbern immer wieder ausgegraben. Ich bin im Osten Deutschlands groß geworden und mich hat es zum Studium in ein westliches Bundesland verschlagen. Mein Freund hingegen ist zwar auch umgezogen, allerdings östlich geblieben.

Ich war zuerst etwas perplex. Auf so eine Idee muss man erstmal kommen. Andere Zeitzone im Osten.
War von ihm natürlich auch nur ein Spaß!
Und weil mir so war, antwortete ich:

"Gut, dass denen sowas damals nicht eingefallen ist."
Ich mein, wer auf die Idee kommt ein Land zu teilen, hat bestimmt noch andere komische Einfälle und auch diese Sommerzeit/Winterzeit-Sache kommt ja nicht von irgendwo.

Darauf kam dann ganz trocken nur noch die Antwort:

"Ich weiß ja nicht, ob du es weißt, aber man sagt nicht einfach 'So, hier ist jetzt 'ne neue Zeitzone.' Da hat man andere Gründe, um das zu machen."

Natürlich bin ich ein schlaues Mädchen und weiß das.
Doch wenn man es mal bedenkt. Was hindert eine Regierung eigentlich daran zu sagen, dass bei ihnen die Uhren ab sofort um ein oder zwei Stunden verstellt laufen?
Ganz abgesehen davon, dass das ziemlich bescheuert ist, wäre es doch theoretisch möglich, oder?
Ich meine, (fast) alles andere können sie doch auch bestimmen.

Oder die EU.
Die machen doch sowieso was sie wollen *lach*


Und um hier noch etwas sinnvolles zu schreiben, zwei Fäktchen:


  • Südafrika liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland. Also kann man alle WM-Spiele ohne große Zeitverschiebung bequem sehen.

  • Die nächste Zeitumstellung ist am 31.10.2010 auf Winterzeit. Da werden die Stühle wieder zurück gestellt.

Freitag, 30. April 2010

Effektivität?

Es geht in den Endspurt meiner ersten richtigen Praxisphase.
Das Programm ist fast fertig für das nächste Release.
Den letzten Bug muss der Kollege, der mich in einer Woche ablöst übernehmen.
Für mich heißt es jetzt abschließend: Praxisbericht schreiben.
Da das zum Studium gehört, dürfen wir das während der Arbeitszeit machen. Außerdem haben wir die Möglichkeit für "homeoffice".
Ich habe in der vorletzten und letzten Woche insgesamt zwei Tage dafür genutzt.
Da ich aber kein Mensch bin, der sich acht Stunden lang auf's Schreiben konzentrieren kann, habe natürlich nicht acht Stunden gemacht und auch nicht eingetragen. So kann man auch Überstunden abbauen...
Jedenfalls arbeite ich momentan quasi halbtags in der Firma für die letzten Feinheiten (Fachkonzept, Präsentation etc.) und fahre früh heim, um anschließend am Bericht weiterzuarbeiten.
Ich finde es echt nervig, wenn dann die Kollegen grinsen oder lachend mit dem Kopf schütteln, wenn ich sag, dass ich den Rest zu Hause mache.
Klar könnte man annehmen, dass ich nur faulenze.
Aber so bin ich einfach nicht und der Bericht schreibt sich, wie man so schön sagt, auch nicht von allein.
Für mich persönlich ist das die beste Lösung, da ich mich auf Arbeit auch nicht auf's Schreiben konzentrieren könnte. In einem Vierer-Büro, wo ständiges Treiben, Gespräche und laute Telefonate an der Tagesordnung sind, funktioniert das einfach nicht. Ganz zu schweigen, dass ich nicht unter Word schreibe und meinen Laptop nicht jeden Tag mitschleppen möchte.
So ist es doch viel effektiver, wenn ich mich daheim hinsetzte und in Ruhe meinen Bericht verfassen kann und auf Arbeit trotzdem noch was schaffe.
Das finde ich viel effektiver.

Mal ein bisschen Frustabbau.
Manchmal nervt das Verhalten der Kollegen, dabei sind sie sonst eigentlich ganz ok.

Freitag, 16. April 2010

Pfui, pfui, Vorurteil.

Ich hab mich auf die Reise gemacht. Heute einen Urlaubstag genommen und deswegen gestern Abend schon losgedüst zu meinem Freund. Das Ganze mal wieder per Mitfahrgelegenheit.
Viele Angebote gab's für den Donnerstagabend nicht. Also habe ich angerufen, wo mir die Uhrzeit und der Abfahrtsort gepasst haben.
Der Nachname war kein deutscher und mein auserkorener Fahrer hatte auch einen recht starken Akzent.
Hm, naja... Ok, ich will ja aber hin.
Am Mittwoch ruft er nochmal an und fragt, ob ich tatsächlich mitkomme.
Mein Freund mit der Antwort "Dein Pfefferspray" auf die Frage, was ich einpacken soll, trägt auch nicht zur Beruhigung bei.
Man will ja den Leuten nichts Schlechtes unterstellen, aber wenn man nicht wirklich weiß mit wem oder wie vielen man fährt, macht man sich schon so Gedanken.
Ich weiß: doof, aber bei den inzwischen fast täglichen Schlagzeilen, dass irgendwelche Menschen ganze Familien umbringen ohne Grund, zweifelt man schon an der Welt.
Und dass nur, weil jemand nen Akzent hat.
Könnte mich jetzt noch ohrfeigen dafür.

Meine dummen Gedanken haben sich natürlich als sinnlos erwiesen.
Ein richtig netter Typ. Familienvater auf dem Weg zu den Schwiegereltern. Hat mich direkt an ner Straßenbahnhaltestelle rausgelassen, normalerweise wird man an diesem Treffpunkt immer bei ner Tanke abgesetzt, die 15 Fußminuten von der Haltestelle entfernt ist.
Er ist gut und zügig gefahren.
Der Akzent und Name rühren aus seinen polnischen Wurzeln. Er selbst lebt aber mit der ganzen Familie in Deutschland und arbeitet bei einer Firma als Wirtschaftsprüfer.

Nix böser Mensch.
Blöde, dumme Vorurteile.
Scheiß Medieneinfluss.

Aufpassen und selber Kopf benutzen!

Mittwoch, 14. April 2010

Zeitlos.

Während ich mal wieder einen sehr tollen Fantasy-Roman lese und den Welten und Personen, die dort erschaffen werden, verfalle, stellen sich mir - ausgelöst durch die Geschichte und Gedanken der Charaktere - einige Fragen, die zwar für uns total irrelevant sind, aber man will mal drüber nachgedacht haben.

In "Die Elfen" reisen (momentan) zwei Elfen und ein Mensch gemeinsam durch die Welten, auf der Suche nach Sandkörnern, magischen Pfaden und Antworten.
Sie reisen sehr lange und jeder macht sich so seine Gedanken, über das Leben und die Zeit.
Dabei fällt den Elfen immer wieder die Einfachheit und Unbeschwertheit des Menschen auf und oft sehen sie die Antwort darin in seiner kurzen Lebensdauer.
Die Elfen scheinen sehr, sehr lange zu leben. Jahrhunderte und länger.
Während wir Menschen ja "nur" einige Jahrzehnte alt werden.
Was, meiner Meinung nach, auch reicht. Zumindest in dieser Welt, in der wir leben.
Doch, selbst wenn unsere Welt nicht so krank wäre, wie sie es ist, würden wir dann länger leben wollen?
Was fängt man mit all der Zeit an? Diese ganze Unsterblichkeitskiste wird ja auch oft im Zusammenhang mit Vampiren diskutiert.
Ist es wirklich so toll, wenn man sprichwörtlich alle Zeit der Welt hat, alle Sprachen lernen, alle Bücher lesen, alle Instrumente spielen, ... kann?
Besteht nicht der Reiz im Sterblichen, dass sich jeder auf das konzentriert, was er kann? Wo seine Fähigkeiten, Interessen und Vorlieben liegen? Das macht doch die Menschen interessant und mitunter einzigartig. Eine Gabe oder ein spezielles Können. Das ist es, woran wir gemessen, bewertet und interpretiert werden.
Ist es nicht schön, wenn man ein Leben leben und zusammen alt werden kann?
Oder haben Elfen nur ein anderes Zeitgefühl und -verständnis, eine andere Lebenseinstellung und leben im Endeffekt genauso lange wie wir?
Ist das Elfenleben also gar nicht so anders?
Dann sollte man sich wohl eher die Frage nach der Unsterblichkeit stellen. Doch das wiederum finde ich so anstrengend und gruselig, dass ich darüber gar nicht nachdenken will.

Mittwoch, 7. April 2010

Gedanken zum Bahnfahren.

Warum sind die Gepäckablagen eigentlich über den Sitzen?
Gerade "Weitreisende" - zumeist mit einem ICE untrewegs - haben doch besonders viel und vor allem schweres Gepäck.
Um seinen Koffer ordentlich zu verstauen, muss man diesen über den Kopf heben.
Das ist für mich als kleinen Menschen nicht unbedingt einfach, da ich auch generell zu viel einpacke und meine Tasche noch schwerer wird.
Bis jetzt habe ich fast jedes Mal jemanden um Hilfe bitten müssen, damit meine Tasche auf die dafür vorgesehene Ablage landet. Die Gepäckfächer in der Mitte eines Abteils sind, wenn man nicht gerade in einen leeren neuen Zug steigt, sowieso immer voll.
Ich bin für den Umbau der Fernverkehrszüge. Sitze und Fenster sollen höher angebracht werden und die Gepäckablage wandern runter.
Das bringt nicht nur den ungemeinen Vorteil, dass einen Gepäckstücke bei wackeliger Fahrt nicht auf den Kopf fallen können, sondern macht das Verstauen von Koffern und Taschen im Allgemeinen einfacher - finde ich.

^^

Dienstag, 6. April 2010

Offline.

Im Wohnheim funktioniert der Proxy-Server mal wieder nicht. Kurze Posts nur per iPhone-App. Fotos vom Osterwichtelpaket und für drei Freunde, sowie ticktack#13 werden "nachgereicht".

Donnerstag, 18. März 2010

Me.work.Enabled = False

Nachdem ich gestern etwas sehr spät von der Arbeit heimgekehrt bin, habe ich heute pünktlich Schluss gemacht. Nicht zuletzt, weil wir auch das letzte Beautifying abgeschlossen haben und das Tool morgen an den ersten echten Tester rausgeht.

Während so eines Arbeitstages muss man natürlich auch mal die Gedanken zerstreuen. Deswegen gibt es seit jeher - oder zumindest schon bevor ich da war - zwei Termine, an denen alle (neun) IT-Azubis/Studenten sich versammeln und Klatsch und Tratsch austauschen *lach* oder so was in der Art.
Theoretisch! Praktisch kommt so gut wie keiner... und nach eben einer solch minimalistischen Kaffeepause landete das folgende Gespräch in meiner  Inbox:

Kollege T.: Wieso ist kp.acceptance auf false gesetzt?
Kollege F.: Weil kp.override.chef und kp.override.arbeit auf false sind ;)
Kollege M.: dann setz die global.ignoreExternalInfluences auf true!

Hat nicht viel genutzt, die KPs fallen teilweise einfach aus.
Aber lustig war's schon... ☺

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Guck mal ein Schneemann... ^^


03:32:41 + 00:28:36

Montag, 16. November 2009

Hatte ich es erwähnt?

1.
ein Gesprächsfetzen vom Frühstückstisch


Traurig, dass sich erst ein Fußballer vor einen Zug werfen muss, bis in Deutschland das Thema Depression wahr und ernst genommen wird.

- - - - -

2.
ein Klingeln, das nicht der Wecker war

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag rief mich um ein Uhr nachts jemand zwei(!) Mal auf meinem Handy an.
Nummer: Unbekannt.
Ich dachte, es wäre der Wecker; als mein Freund mir mein Handy hinhielt, war bereits aufgelegt worden.
Die Frage bleibt: Wer rief an?

- - - - -

3.
Wer hat nicht aufgegessen?

Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet und ich hab mich zehn Minuten bedröppeln lassen, weil meine Straßenbahn Verspätung hatte.

- - - - -

4.
Coffe2Go or Tea2Go?

Meinereiner besitzt nun einen Thermobecher für Heißes2Go.
In Ermangelung von Kaffee-Kochkünsten gab's bis jetzt nur heißen Tee.

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5.
Abgegeben

Mein Studierendenausweis musste ich heute abgeben, um im Laufe der Woche einen neuen mit dem richtigen Geburtsdatum zu bekommen. 2009 bin ich wahrlich nicht geboren.

- - - - -

6.
So viel zur Kontaktlosigkeit

Dran gewöhnt und für gut befunden.
Die befürchtete Frage stellt sich ohne Furcht und lässt sich frei heraus beantworten.
Doch was sagst du dazu?

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7.
Google bombardiert.

Die neueste GoogleBomb "who is failure" landet mal wieder im Weißen Haus.
Warum?

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8.
zu guter Letzt

Malen nach Zahlen Bilder lassen sich am besten mit dem mitgelieferten Pinsel malen.

Freitag, 13. November 2009

Aus den Mitschriften: Mathematik I

¬(¬α) ist eine besonders starke Verneinung ^.^

°oO(Tatsächlich, Dozenten können lustig sein.)

Mittwoch, 11. November 2009

Konversation.

Mister T.: rote Blume?
miko: grauer Punkt

Und, wer weiß, worum's geht?

Sonntag, 8. November 2009

Malen nach Zahlen.

Ich gestehe: Ich bin ein Fan von Malen nach Zahlen! *thihi*
Leider war ich bis jetzt nicht ambitioniert genug, um ein Kunstwerk fertig zustellen. Das eine Schöne, welches ich mal begann, liegt daheim auf dem Dachboden, weil die Farben eingetrocknet sind - Schade.

Aber: Ich habe mir ein Ziel gesetzt!

In der Heimat am Wochenende habe ich mir ein neues
Malen nach Zahlen zugelegt und bin gewillt und ehrgeizig dieses auch zu beenden.
Die ersten Stunden habe ich gestern nach Zahlen gemalt...
ich find's schick!

Berliner!

Jajaja... ich verlier gar keine großen Worte über die Bedeutsamkeit des morgigen Tages; die wird ja allen ausreichend auf die Nase gebunden.
Doch heute habe ich in einem nicht unbekannten Social Network eine Aktion gefunden, die ich erwähnenswert finde: Mauer-Mob
Hat übrigens hier sein zu Hause, wo du dir deinen Platz in der 'Mauer' suchen kannst!
Ich find's toll und würd' selbst dabei sein, wäre ich in Berlin.
Vielleicht findet sich der ein oder andere dort ein und kann mir davon berichten :)

Dat war's schon.

Freitag, 30. Oktober 2009

Rechtschreibprüfung.

Wie aus dem Finanzdienstleister der Sparkassen in einer Rechtschreibprüfung ein Teegebäck werden kann, ist mir ein Rätsel.

Doch all solch interessante und lustige "Korrigierungen" gibt es ja nicht nur in bekannten Textverarbeitungsprogrammen, sondern auch bei der Suchmaschine schlechthin,
die neuerdings auch Musik aufstöbern kann.
Momentan nur in den USA, aber ich vermute, das Update wird auch seinen Weg über den Großen Teich zu uns finden.

Samstag, 10. Oktober 2009